Sind B2B-Unternehmen bereit für eine klickfreie Welt?

SIND B2B-UNTERNEHMEN BEREIT FÜR EINE KLICKFREIE WELT?

Der Start der klicklosen Welt lässt B2B-Unternehmen Alarm schlagen. 

Laut einer Studie vom Juni 2019 haben weniger als die Hälfte aller Suchanfragen bei Google den Klick auf eine Website zur Folge. Über 50% der Suchanfragen wurden als sogenannter zero-click klassifiziert. 45% der Suchanfragen endeten bei einem organischen Ergebnis, 4% fielen auf Werbeanzeigen zurück. Die Daten basieren auf 40 Millionen browserbasierten Suchanfragen aus den USA.

Kunden bevorzugen es, die gesuchten Informationen direkt über Google SERP zu finden, ohne dafür auf eine Website zu klicken. Durch das Wachstum der mobilen Suche oder der Suche über den Sprachassistenten wird die Anzahl der klickfreien Suchvorgänge steigen. Dieser Trend könnte für Unternehmen eine Herausforderung bedeuten, da sich oftmals bei neuen Geschäftskontakten auf Google verlassen wird. Das betrifft vor allem kleine Unternehmen, die die Mehrheit ihrer Leads über die Suchanfragen generieren. Die klickfreie Welt bietet für B2B’s die Möglichkeit ihre Onlinepräsenz zu rationalisieren. Mit diesem neuen System können Brands Bewusstsein schaffen und den Kunden dazu ermutigen, das Unternehmen zu kontaktieren, noch ehe der Kunde die Website besucht hat.


Die Vorteile von SERP sinnvoll nutzen, um Unmut beim Kunden zu vermeiden


SERP bedeutet Search Engine Result Page und bezeichnet die Seiten, auf denen die Suchergebnisse in Suchmaschinen wie Google aufgelistet werden. Wie genau die Reihenfolge der Suchergebnisse in den SERPs bestimmt wird, hängt nach Angaben von Google von über 200 Faktoren ab. Dazu gehören u.a. qualitative Links sowie hochwertiger und für den User relevanter Content auf der Website. 


Seine Unternehmensdaten für Google strukturiert aufzuarbeiten ist heute wichtiger denn je, denn so kann der Algorithmus die korrekte Information noch über den Suchergebnissen anzeigen. Somit können umfangreiche Informationen, die über die NAP-Daten, Kontaktinformationen und Öffnungszeiten hinausreichen angezeigt werden. Wird dieses Feature effektiv genutzt, können Unternehmen proaktiv immer wiederkehrende Frage (FAQs) beantworten und Probleme lösen, ohne dass der Kunde dazu die Unternehmenswebsite aufrufen muss. In einer Zeit, in der die Geduld von Kunden schnell nachlässt und sofortige Befriedigung der Bedürfnisse geschätzt wird, ist diese Möglichkeit ein klarer Vorteil. Um es dem Konsumenten so bequem wie möglich zu machen bedarf es jedoch mehr als die einfache Bereitstellung schneller Fakten. B2B-Unternehmen müssen es dem Kunden ermöglichen schnell und einfach ein Ergebnis zu erzielen. Dies wirkt sich zwar nicht direkt auf das Suchranking aus, verbessert jedoch die Nutzererfahrung und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.


Warum wir uns auf eine sprachgesteuerte Zukunft vorbereiten sollten


Die Popularität von Smart Assistants (eine Software oder ein Gerät, das die natürliche Sprache erkennt und zu Befehlen verarbeitet) spielt eine wichtige Rolle, um den Trend der zunehmenden Nullklicksuche voranzutreiben. Gerade im Angesicht der Tatsache, dass 91% der US-amerikanischen Konsumenten Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder Google Home nutzen. Etwa ein Drittel der genannten Konsumenten vertraut bei täglichen Aufgaben auf die Hilfe von Sprachassistenten. 


Die Arten von Anfragen, die über den Sprachassistenten und der damit verbundenen Sprachsuche ausgeführt werden, sind in der Regel direkt und mit einer bestimmten Absicht formuliert. Man spricht auch eher von Befehlen, die z.B. „Siri, zeige mir den nächsten Supermarkt“ lauten können. Je öfter Kunden nach Öffnungszeiten, Wegebeschreibungen und Telefonnummern suchen, desto eher müssen B2B’s ihre SEO-Strategie überarbeiten, um Sprachbefehle verarbeiten zu können und direkte Aktionen über die Sprachsuche zu ermöglichen.


Vorbereitung auf die Zukunft


Unternehmen sollten sich bei der Leadgenerierung nicht nur auf das SEO-Ranking verlassen. Während organische Suchanfragen immer eine starke Quelle für neue Leads sein werden müssen B2B Unternehmen ihre Marketingstrategien auf die unterschiedlichen Kanäle anpassen, um in einer klicklosen Welt zu überleben. Ohne einen flexiblen und kreativen Ansatz birgt der Anstieg der klicklosen Suchanfragen für B2B’s die Gefahr von geringerer Auffindbarkeit und begrenzter Marketingwirkung. Das bedeutet nicht nur, dass Vermarkter ihren Ansatz im Bezug auf das digitale Marketing überdenken, sondern auch sicherstellen müssen, dass sie über die richtigen und nötigen Werkzeuge verfügen, um die Wirkung der platzierten Kampagnen zu verfolgen und das Budget effektiv und effizient einzusetzen.


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